Podcast

„Das VCA Hanfgespräch“

FOLGE 44 – Hagbard: Die ADHS-Bachelor-Arbeit

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    Heute spreche ich mit Hagbard. Wer regelmäßig dem Podcast folgt, hat ihn schon in Folge 9 gehört. Heute geht es aber nicht um seine Diagnosen als ADHS-Patient, sondern um seine Bachelor-Arbeit. Der Titel seiner Arbeit lautet:

    Eine qualitative Untersuchung der psychosozialen Auswirkungen einer Medizinalcannabistherapie
    bei ADHSlern zu Zeiten der Freizeitcannabisprohibition

    Hagbard hat sein Duales Studium mit bestandener Bachelor-Arbeit erfolgreich abgeschlossen und ist staatlich anerkannter Sozialarbeiter.

    Seine eigene Diagnose hat ihn dazu ermutigt, die Medikation mit Cannabis in der ADHS-Therapie und die Auswirkungen zu beleuchten. Hören Sie in dieses interessante Gespräch rein, um mehr über die Ergebnisse seiner Bachelor-Arbeit zu erfahren.

    Wie immer können Sie den Podcast auf Spotify, Apple Podcast, YouTube und natürlich auf der Website des VCA zu hören ist.

    In diesem Sinne…bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.

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FOLGE 43 – Mike: LWS-Syndrom, Reizmagen, Long COVID

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    Heute spreche ich mit Mike. Er ist 49 Jahre alt und ist nicht nur seit 2018 Cannabis-Patient, sondern er ist auch Patientenberater.

    Mike leidet seit 15 Jahren unter Arthrose und einem LWS-Syndrom. Aufgrund der langen Behandlung mit Schmerzmitteln hat Mike einen Reizmagen entwickelt. Zusätzlich hat er durch eine Corona-Infektion ein Long-Covid-Syndrom mit neuropathischen, also Nervenschmerzen, entwickelt.

    Wie er mit Cannabis therapiert und wie es ihm geht, erzählt er in dieser Folge. Interessant ist auch seine Einstellung zur Selbstmedikation mit Cannabis und zur Legalisierung. Auch diese Folge gibt wieder einen guten Einblick in die Möglichkeiten einer Therapie mit Cannabis.

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FOLGE 42 – Jürgen: Dysbalance durch Traumatisierung

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    Heute spreche ich mit Jürgen. Er ist 54 Jahre alt und hat trotz einer schweren Erkrankung gleich mehrere Studiengänge absolviert. Unter anderem hat er lange Zeit in der Unternehmensberatung gearbeitet.

    Eine bewundernswerte Leistung, wenn man bedenkt, dass er sein Leben lang schon an Schmerzen leidet und schon in der Schule Schwierigkeiten hatte, zu lernen. Als Baby hat er ein schweres körperliches Trauma erfahren, was der Grund für seine Erkrankung ist. Bis 2011 hatte Jürgen statische, festsitzende Schmerzen, dann probierte er Cannabis aus. Das war reiner Zufall, wie er erzählt. Plötzlich tat sich für ihn eine neue Welt auf. Er war schmerzfrei für einige Stunden, was er seit seiner Kindheit nicht mehr erlebt hat. Zum einen lösen sich die Verspannungen und Verkrampfungen, so dass er die Fehlstellungen im Skelett verschieben kann. Zum anderen hilft es ihm bei seinen Schmerzen.

    Jetzt begann ein Arztmarathon, denn das Cannabis-als-Medizin-Gesetz kam erst 4 Jahre später. Auch der lange Kampf um eine Kostenübernahme wird in diesem Gespräch deutlich. Es ist ein sehr berührendes Gespräch mit Jürgen und es zeigt, wie wichtig die Therapie mit Cannabis für schwer erkrankte Patienten ist. Für Jürgen sind dank dieser Therapie die Schmerzen und Verspannungen erträglicher geworden, was die gesamte Medikation, die er vorher versucht hat, nicht bewirken konnte. Cannabis ist kein Wunderheilmittel, aber es kann für den einen oder anderen schwer erkrankten Patienten entweder als Co-Medikation oder als alleinige Medikation das Leben wieder lebenswerter machen.

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FOLGE 41 – Ralf: Neurosarkoidose

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    Eine neue Folge des Podcast das VCA Hanf Gespräch ist online!


    Heute spreche ich mit Ralf. Er ist 58 Jahre alt, verheiratet und hat einen Sohn. Ralf musste viele Ärzte besuchen, bis er endlich die Diagnose Neurosarkoidose bekam. Behandelt wurde Ralf mit Kortison und Immunsuppressiva. Gegen die Schmerzen bekam er Opiate. Vor acht Jahren dann flammte die Erkrankung wieder auf mit Beteiligung der Wirbelsäule, was zu starken Einschränkungen seiner Beweglichkeit führte und zu weiteren Schmerzen. Dann kam noch eine Psoriasis-Arthritis hinzu.


    Nachdem die Arzneimittel allesamt nicht mehr ausreichend für Ralfs Symptome wirkten, schlug sein Arzt ihm vor, einen Versuch mit Cannabis zu machen. Er erhielt einen Extrakt in Tropfenform und so konnte er sich an die richtige Dosierung langsam rantasten. Es dauerte eine Weile, bis er die richtige Konzentration an THC und CBD und den richtigen Extrakt fand.


    Auch diese Folge des VCA Hanf Gespräch gibt einen guten Einblick in die therapeutischen Anwendungsmöglichkeiten von Medizinalcannabis.

    Auch diese Aufnahme wurde kurz vor der Veröffentlichung des CanG aufgenommen. Zu dieser Zeit war noch nicht klar, ob das Gesetz zum ersten April in Kraft tritt. Die Anrufung des Vermittlungsausschusses schien noch wahrscheinlich, was das In-Kraft-Treten des Gesetzes zeitlich stark verzögert hätte.


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FOLGE 40 – Stefan: Cannabis-Patient und -Berater

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    Heute spreche ich mit Stefan. Er ist selbständiger Berater in der Cannabisbranche. Seine Beratung erstreckt sich über den Anbau bis hin zu der Patientenberatung. Er ist selbst Cannabispatient und hat sich intensiv mit dem Thema Medizinalcannabis auseinandergesetzt. So kam es dazu, dass er dieses Thema zu seinem Beruf gemacht hat. Spannend ist, dass er in der Therapie mit Cannabis einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt. Stefan ergänzt zum Beispiel bestimmte Terpene, die die Wirkung von Cannabis unterstützen, über seine Ernährung. Hier setzt er gezielt terpenhaltige Kräuter und Lebensmittel in der Ernährung ein. Durch die Kombination der oralen Cannabistherapie mit der inhalativen Therapie hat Stefan seine Erkrankung im Griff und hat sich genau den Job erarbeitet, der ihn erfüllt und Spaß macht. Hierbei unterstützt und berät er viele Patient:innen und begleitet sie auf ihren Therapieweg mit Cannabis. Durch die richtige Ansprache mit den Krankenkassen unterstützt er die Patient:innen bei der Antragsstellung auf Kostenübernahme.
    Von seiner Krankheitsgeschichte und wie Stefan zu einem Cannabispatienten und -berater wurde, erzählt er uns in dieser Folge des VCA Hanf Gespräch.

    Eine sehr interessante und hörenswerte Geschichte! Auch hier bekommt man wieder einen guten Einblick in die Möglichkeit, mit Cannabis als Medizin zu therapieren.

    Die Aufnahme wurde kurz vor der Veröffentlichung des CanG aufgenommen. Zu dieser Zeit war noch nicht klar, ob das Gesetz zum ersten April in Kraft tritt. Die Anrufung des Vermittlungsausschusses schien noch wahrscheinlich, was das Inkrafttreten des Gesetzes zeitlich stark verzögert hätte.

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FOLGE 39 – Johannes: Mukoviszidose und ADHS

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    Heute spreche ich mit Johannes.
    Johannes ist 39 Jahre alt und leidet seit seiner Geburt an Mukoviszidose.
    Zusätzlich wurde ADHS bei ihm diagnostiziert. Er gehört zu der Gruppe der sogenannten Spätdiagnostizierten, denn die Diagnose ADHS bekam er erst im Alter von 37 Jahren. Er sagt, dass die Mukoviszidose die Symptome der ADHS überlagert hat und diese Störung deshalb erst so spät erkannt wurde. Was die Erkrankungen für Johannes bedeuten und wie er zu der Therapie mit Cannabis gekommen ist, erzählt er sehr anschaulich in unserem Gespräch.

    Trotz seiner schweren Erkrankung strahlt er Zuversicht aus und schaut positiv in die Zukunft. Dank der Therapie mit Medizinalcannabis kann er wieder Lebensfreude erfahren und er kann aktiv am Leben teilnehmen. Wieder einmal eine sehr berührende Geschichte.


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    Teilen Sie den Podcast mit Freunden, Verwandten und Bekannten, denn die Stimmen der Patienten müssen gehört werden.


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FOLGE 38 – Jens: Bandscheibenvorfall und Führerschein

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    Heute geht es um Jens. Er ist seit 3 Jahren Cannabispatient. Mit Anfang 20 hatte er seinen ersten Bandscheibenvorfall. Aufgrund der starken Schmerzen war er anfangs komplett ans Bett gefesselt. Er wurde mit verschiedenen Schmerzmitteln wie Ibuprofen und mit muskelentkrampfenden Mitteln behandelt. Zusätzlich bekam er Spritzen in die Schmerzregion des Bandscheibenvorfalls, die ein entzündungshemmendes Kortison und ein Lokalanästhetikum enthielten. Auch manuelle Therapien und Krankengymnastik führten zu keiner Verbesserung seines Zustandes. Mit Ende Zwanzig kam ein weiterer Bandscheibenvorfall hinzu, der die Schmerzen noch verstärkte. Lange Zeit war er praktisch komplett ans Bett gefesselt und konnte sich vor Schmerzen kaum bewegen. Über Freunde kam Jens zu Cannabis als Therapie. Es half und endlich konnte er wieder normal am Leben teilnehmen und auch arbeiten. Das war vor dem Cannabis-als-Medizin-Gesetz und Jens hat sich 10 Jahre illegal versorgt. Als er in eine Polizeikontrolle geriet und ein Führerscheinverlust drohte, suchte sich Jens sofort einen Arzt, der ihm Cannabis verordnete. Jetzt war er ein offizieller Cannabispatient. Sein Hausarzt hat ihn nach der Erstverschreibung weiter betreut. Auch seine Pollenallergie verbesserte sich durch die Therapie mit Cannabis, ein schöner Nebeneffekt.

    Eine weitere spannende Patientengeschichte, die nicht nur die gute schmerzstillende und muskelentspannende Wirkung von Cannabis zeigt, sondern es werden auch die Vorurteile und Reaktionen besprochen auf die Therapie mit Cannabis, die sehr unterschiedlich sind. Es besteht leider zu wenig Wissen über Cannabis als Medizin und Verständnis für die Patient:innen. Sie werden oft als Kiffer gesehen.
    Jens erzählt uns auch von den Schwierigkeiten, die er bei einer Führerscheinkontrolle erlebt hat, als er sich noch illegal versorgt hat.
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FOLGE 37 – Günter, Patient Null

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    Heute geht es um Günter Weiglein. Er ist sozusagen Patient der ersten Stunde, der dazu geführt hat, dass das Cannabis-als-Medizin-Gesetz auf den Weg gebracht wurde. Er war einer von drei Patienten, die eine Ausnahmegenehmigung zum Eigenanbau erhalten haben. Günter beschreibt sehr anschaulich, was die Zeit vor dem Gesetz für Patientinnen und Patienten bedeutete. Aber auch nachdem das Cannabisgesetz 2017 erlassen wurde, lief nicht alles glatt. Es kam zu Lieferengpässen und Patientinnen und Patienten waren wieder gezwungen, selbst anzubauen oder sich illegal zu versorgen. Aufgrund eines schweren Motorradunfalls wurde Günter zum Cannabispatienten, der für seine Rechte gekämpft hat und Zeiten in der Illegalität verbringen musste, weil der Zugang zu Medizinalcannabis damals fast unmöglich war. Hören Sie rein in diese Folge des VCA Hanfgesprächs und machen Sie diese Zeitreise weit vor der Zeit des Cannabis-als-Medizin-Gesetz. Günter hat mit vielen anderen Patientinnen und Patienten dazu beigetragen, dass es zu diesem Gesetz kam.

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FOLGE 36 – Chronische Schmerzen nach Bandscheibenvorfall - Michael

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    In der neuen Folge des VCA Hanfgesprächs spreche ich mit Michael. Er ist Politikwissenschaftler und Kommunikationsberater. Er leitet eine Agentur, die Strategie, Kommunikation und Politik vereint.

    Im Jahr 2019 hatte er einen Bandscheibenvorfall, der erst konservativ behandelt wurde und dann aber operiert werden musste. Trotz der Operation litt er immer wieder unter starken Schmerzen. Wie es dazu kam, dass er Cannabispatient wurde, hören Sie in dieser Folge des Hanfgesprächs. Ich habe mit ihm auch über die Stigmatisierung der Patient:innen gesprochen.

    Michael sieht gerade in der Berufswelt Stigmatisierungen gegenüber Cannabis als Medizin, da in vielen Köpfen die medizinische Anwendung häufig mit dem Freizeitgenuss verwechselt wird. Er wünscht sich hier eine klare Trennung zwischen Konsument:innen und Patient:innen. Er hofft, dass die Legalisierung zu einer Entstigmatisierung der Patientinnen und Patienten führt.

    Den Gesetzentwurf zur Legalisierung hält er für nachbesserungsbedürftig. Besonders das Konsumabstandsgebot, was auch für Patientinnen und Patienten gelten soll, hält er für verfassungswidrig. Michael rechnet fest damit, dass es zu der Legalisierung kommen wird. Was für Medizinalcannabis wichtig wäre, sind staatlich geförderte Studien, damit die Kenntnis über Cannabis als Medizin und die Einsatzbereiche erweitert und verbessert werden können.

    Es war mal wieder ein interessantes Gespräch mit Michael zum Thema Cannabis.
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FOLGE 35 – Prävention und Aufklärung - Olivia

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    Endlich ist es wieder soweit! Eine neue Folge des Podcast Das VCA Hanf Gespräch ist da. Bitte reinhören und teilen!
    Meine heutige Gesprächspartnerin heißt Olivia Mantwill und hat in Bamberg Soziologie studiert. Schon zu Beginn ihres Studiums, vor mittlerweile acht Jahren, hat sie sich auf Drogen- und Suchtsoziologie spezialisiert. In ihrer Abschlussarbeit hat sie sich mit einer soziologischen Erklärung für den steigenden (Freizeit-)Cannabiskonsum Jugendlicher in Deutschland in den letzten Jahrzehnten beschäftig. Direkt nach dem Studium hat sie die Weiterbildung zur Sachverständigen für Cannabismedikation absolviert. Inzwischen arbeitet sie hauptberuflich als Jugendsuchtberaterin und promoviert nebenher.
    Als Jugendsuchtberaterin arbeitet sie mit Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren, die in der Suchtberatungsstelle mit Olivia ein Gespräch führen können. Sie geht auch an Schulen, um dort über Sucht und Konsum unterschiedlicher Drogen zu sprechen. Dazu gehören auch Alkohol, Nikotin, die Spielsucht und Essstörungen. Olivia hat gute Erfahrung mit Schulprojekten gemacht, in denen es um Drogenkonsum geht. Dadurch können die Jugendlichen sehr gut erreicht werden. Die Projekte beginnen meist in der 7. Klasse. Da die Jugendlichen aber immer jünger mit Drogen in Berührung kommen, wäre eine noch frühere Aufklärung sicher sinnvoll.
    Dieses interessante Gespräch mit Olivia zeigt deutlich, wie wichtig eine gute und regelmäßige Aufklärung von Jugendlichen zum Thema Drogen ist.

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FOLGE 34 – Cannabis geht unter die Haut – Melanie und Alexander

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    Eine neue Folge des Podcast das VCA Hanf Gespräch ist wieder online.

    Heute spreche ich mit Melanie und Alexander Daske.
    Cannabis kann man auch äußerlich anwenden. Krankheitsbilder, die für eine äußere Anwendung in Frage kommen sind z. B. Psoriasis und Neurodermitis. Aber auch verschiedene Formen der Akne könnten sehr gut auf so eine Creme ansprechen. Es sind individuelle Rezepturen, die dann für den jeweiligen Patienten in der Apotheke angefertigt werden. Alexander Daske stellt gerade neuartige Rezepturen zur äußeren Anwendung mit Cannabis her. Diese Cannabis-Cremes enthalten sowohl THC also auch CBD.
    Es besteht ein großer Unterschied zwischen CBD-Cremes, die man überall als Kosmetik kaufen kann und den Cremes die Alexander herstellt. Alex verfolgt einen therapeutischen Ansatz für Erkrankungen wie die Neurodermitis oder die Psoriasis. Freikäufliche CBD-Cremes sind ein rein kosmetisches Hautpflegeprodukt. Da die Cannabis-Cremes von Alex THC enthalten, brauchen interessierte Patienten im Moment noch ein Betäubungsmittel-Rezept. Das kann sich dann in 2024 ändern, wenn Cannabis aus dem Betäubungsmittelgesetz rausgenommen wird.

    Melanie ist Psoriasis-Patientin. Ihre chronisch intestinale Pseudoobstruktion therapiert sie mit Medizinal-Cannabis. Dabei hat sie festgestellt, dass sich auch ihre Psoriasis verbessert hat. Deshalb ist sie an der Entwicklung von speziellen Cannabis-Cremes sehr interessiert. Sie möchte zukünftig ihre Schuppenflechte nicht mehr mit Kortison oder Biologika therapieren, die die körpereigene Immunreaktion unterdrücken. Leider haben diese Biologika auch einige Nebenwirkungen und werden nicht von allen Patient*innen vertragen. Auch Kortison hat bei langfristiger Anwendung Nebenwirkungen.
    Eine spannende Folge mit neuen Einblicken in die topische (äußerliche) Therapie mit Cannabis!

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FOLGE 33 – Manuel: MS und Brustentzündung

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    Eine neue Folge des Podcast das VCA Hanf Gespräch ist wieder online.


    Heute spreche ich mit Manuel. Er ist 43 Jahre alt und ist Fachmann für Innovative Lösungen zu den Themen IT-Sicherheit und Datenschutz. Zusätzlich hat er eine Firma für Coaching & Consulting.


    Alles begann mit einer massiven Sehverschlechterung auf dem linken Auge.
    Die erste Diagnose hieß: Verdacht auf Entzündung des Sehnervs. Aber auch nach Monaten trat keine Besserung ein und zusätzlich hatte Manuel starke Schmerzen. Dann folgte eine weitergehende Untersuchung. Er kam ins MRT und es wurde Nervenwasser entnommen. Eine sogenannte Lumbalpunktion. Nach diesen Untersuchungen stand seine Diagnose fest. Er leidet unter Multipler Sklerose. Aufgrund von chronischen Schmerzen musste er hochdosiert verschiedenste Schmerzmittel nehmen. Dazu bekam er die typischen Protonenpumpenhemmer wie Omeprazol und Pantoprazol. Plötzlich hatte er so ein komisches Zwicken in der Brust, wie er es beschreibt. Zusätzlich kam auch Sekret aus der Brustwarze und die Brust schwoll an. Diagnose Brustentzündung, die trotz mehrerer Operationen immer wieder auftrat.


    Hören Sie sich diese Folge an, wie es weiterging und wie Manuel zu der Therapie mit Medizinal-Cannabis kam. Übrigens hat Manuel seit 2012 keine MS-Schübe mehr dank der Therapie mit Cannabis!
    Manuel setzt sich für Aufklärung und Prävention ein. Er berät Patient*innen, Ärzt*innen und Apotheken bei der Therapie mit Medizinal-Cannabis. Die Aufklärung muss weitergehen, damit chronisch schwerkranke Patienten nicht stigmatisiert werden. Denn Patient*innen sind keine Kiffer auf Rezept!

    Der Podcast erscheint wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und natürlich auf der Website des VCA.

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    Wie immer ein Dankeschön an die Avextra Pharma GmbH - Avextra ermöglicht mir den technischen Support, den ich allein nicht leisten könnte!

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FOLGE 32 – Gesetzesentwurf CanG: Enttäusche Patientinnen Daniela und Melanie

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    Bei den Patientinnen und Patienten ist die Enttäuschung groß. Zu dieser Enttäuschung führt der § 24 im Gesetzesentwurf, der Patientinnen und Patienten mit Konsumentinnen und Konsumenten gleichstellt. Schon die Definition ist falsch, da Patienten nicht konsumieren, sondern sie therapieren ihre Symptome. Egal in welcher Form Medizinalcannabis verabreicht wird, es bleibt ein Arzneimittel und ist kein Genussmittel, was konsumiert wird. Da einige chronisch schwerkranke Patienten eine schnelle Anflutung des Wirkstoffes für die Behandlung ihrer Symptomatik brauchen, sind sie auf die Vaporisation von Cannabisblüten angewiesen.

    Normalerweise nehmen Patientinnen und Patienten ihre Medikation zu Hause im geschützten Raum ein. Es kann aber immer zu einem plötzlichen Notfall kommen, wo ein Patient gezwungen ist, seine Medikation im öffentlichen Raum einzunehmen. Dies wird durch das Gesetz, wie es in diesem Entwurf angedacht ist, erschwert.

    Hierzu habe ich mich mit Daniela und Melanie unterhalten. Ihr kennt beide schon, wenn Ihr den Podcast verfolgt. Daniela hat mit mir in Folge 1 gesprochen und Melanie hat uns in Folge 21 von ihrer Therapie mit Medizinalcannabis berichtet. Diese interessante Folge beschäftigt sich mit dem § 24 des MedCanG und dem § 5 des KCanG. Unbedingt reinhören, dann versteht man auch die große Enttäuschung von Patient*innen. Entstigmatisierung geht anders...

    In diesem Sinne bleiben Sie dran und bleiben sie neugierig!

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FOLGE 31 – SPECIAL: DRUG-CHECKING

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    Beim Drug-Checking können Interessenten Drogen wie Cannabis, Ecstasy, Speed, Koks und LSD auf Reinheit und Zusammensetzung testen lassen. In Berlin ist Drug-Checking bereits möglich. Lauterbach will das bisherige Verbot des Drug-Checking aus dem Betäubungsmittelgesetz streichen. Welchen Regeln das Verfahren dann unterliegt, sollen die Bundesländer selbst entscheiden. Da Berlin schon als Modellregion für Drug-Checking seit Juni am Start ist, könnten andere Modellregionen schnell nachgezogen werden.

    Welche Rolle könnten die Apotheken bei dem Thema Drug-Checking spielen?
    Ist es überhaupt sinnvoll, dass auch Apotheken sich einbringen? Wie wird das finanziert und lohnt sich das überhaupt?

    Diese und viele weitere Fragen kläre ich mit Lito Schulte und Alexander Daske.


    Lito ist Rechtsanwalt und liefert regelmäßig Informationen zum Thema Legalisierung. Er kennt sich hervorragend im Bereich Betäubungsmittel-, Arzneimittel- und Lebensmittel- sowie Heilmittelwerbegesetz aus. Und er hat die Lito Law Akademie gegründet, in der es Beratung und Unterstützung zu diesen Rechtsthemen gibt.


    Alexander ist Teamleiter in der Collini Apotheke in Mannheim und hat dort den Bereich Medizinalcannabis voll im Griff. Im VCA Hanf Gespräch habe ich schon 2-mal mit ihm gesprochen. Wer die Folgen mit Alexander noch nicht gehört hat, sollte in Folge 16 reinhören. Da geht es um das Thema Schmerz. Die Folge 19 beschäftigt sich mit dem Thema CBD. Hier spricht Alex zusammen mit dem Apotheker Sven Lobeda über das Thema CBD.

    Ich mache eine kleine Sommerpause und bin dann im September mit neuen Folgen für euch da.
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FOLGE 30 – SPECIAL: Pilotprojekt Schweiz

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    Heute spreche ich mit Dr. Albert Ganz und Biagio Maceri aus der Schweiz. Dr. Albert Ganz ist der Präsident des Fachzirkels Cannabis und Biagio Maceri leitet eine Apotheke in Zürich, die an dem Pilotprojekt teilnimmt. Es geht also um das Pilotprojekt in der Schweiz. In der letzten Folge habe ich mir das niederländische Projekt angeschaut; wer das noch nicht gehört hat, unbedingt in die Folge 29 reinhören! Da spreche ich mit Hannah und Fred von FYTA über die kontrollierte Belieferung der Coffee Shops.

    Das Gespräch mit Albert und Biagio gibt einen guten Einblick in das Pilotprojekt in der Schweiz. Vielleicht kann Deutschland aus den Erfahrungen der anderen Länder lernen und das eine oder andere übernehmen oder sogar besser machen.
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    In der nächsten Folge werde ich mir das Thema Drug Checking vornehmen.

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FOLGE 29 – SPECIAL: Pilotprojekt Cannabis in den Niederlanden

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    Deutschland will in der 2. Säule der Legalisierung ein Pilotprojekt starten. Cannabis zu Genusszwecken soll in lizenzierten Geschäften kontrolliert abgegeben werden. Der Gesetzentwurf soll nach der Sommerpause veröffentlicht werden. Wir sind alle gespannt... Ich bin der Meinung, dass Apotheken hier auch eine Rolle spielen sollten. Um eine Vorstellung zu bekommen, wie so etwas aussehen könnte, habe ich mir die Pilotprojekte in den Niederlanden und in der Schweiz angeschaut. Wie laufen die Projekte da und sind sie überhaupt schon angelaufen?

    Beginnen möchte ich mit den Niederlanden.
    Hierzu unterhalte ich mich mit Hannah und Fred von der FYTA Company.
    Das niederländische Unternehmen Fyta steht in den Startlöchern, um Coffeeshops zu beliefern, die am Modellprojekt für legalisierten Handel mit Cannabis als Genussmittel teilnehmen.

    FYTA ist in Waalwijk ansässig und arbeitet dort bereits seit Monaten an der Aufzucht von unterschiedlichen Cannabissorten. Die Company ist eine von zehn Herstellern, die eine Lizenz erhalten hat, um im Rahmen des nationalen Cannabis-Modellprojekts die Coffeeshops in zehn teilnehmenden Kommunen plus den Coffee Shops in Amsterdam West mit kontrolliert erzeugtem Cannabis zu beliefern. Ich hatte ein unglaublich interessantes Gespräch mit Hannah und Fred. Es bringt gute Einsichten in dieses Projekt…also unbedingt reinhören!!

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    In der nächsten Folge werde ich meine Recherche fortführen und mir das Schweizer Pilotprojekt anschauen.

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FOLGE 28 – Camilla: Fibromyalgie und mehr

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    Eine neue Folge des Podcast Das VCA Hanfgespräch ist hochgeladen. Es ist die Folge 28. In dieser Folge spreche ich mit Camilla und sie bildet auch den Abschluss meiner Frauenreihe.

    Camilla ist 53 Jahre alt und sie leidet unter Fibromyalgie. Seit Ende 2017 behandelt sie ihre Erkrankung mit Medizinalcannabis. Auch sie hatte einen langen Weg, bis sie eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse bekommen hat. Allein die lange Zeit und die Odyssee von Arzt zu Arzt, bis sie endlich die Diagnose Fibromyalgie bekam, ist unvorstellbar. Auf Medizinalcannabis wurde sie aufmerksam über einen Bekannten, den sie in der Reha kennengelernt hat. Der hat ihr von dieser Therapieform erzählt. Nach längerer Suche fand Camilla dann auch einem Arzt, der sie bei der Therapie begleitet.

    Außer der sehr schmerzhaften Erkrankung der Fibromyalgie hat Camilla noch mehrere andere Diagnosen, von denen sie mir in diesem Podcast erzählt.
    Ich habe jetzt einige Patientinnen vor das Mikrophon locken können und sie haben mir offen über ihre Krankheitsgeschichten und die Therapie mit Medizinalcannabis berichtet. Diese Therapie hat alle wieder ins Leben zurückgebracht, sie erfahren wieder Lebensfreude und können teilweise sogar wieder arbeiten! Was für ein Erfolg! Also habe ich mal wieder festgestellt: PATIENTINNEN SIND KEINE KIFFER AUF REZEPT!
    In der nächsten Folge werde ich mir das Pilotprojekt in den Niederlanden anschauen.
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    Auch heute gilt mein Dank wieder der Avextra Pharma, die mir den technischen Support des Podcast sponsert. Wie schön, dass ihr mich unterstützt und den Patient:innen ermöglicht, die Stimme zu erheben.

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FOLGE 27 – Laura: Borderline und vieles mehr

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    Weiter geht es mit meiner Frauenreihe: Heute spreche ich mit Laura. Sie ist 28 Jahre jung und hat gleich mehrere Diagnosen. Sie hat eine Borderline-Persönlichkeitsstörung, sie hat ein posttraumatisches Belastungssyndrom, sie war magersüchtig, hat Depressionen, eine Angst-Panik-Störung und hatte schon einmal einen Burnout. Das sind nur ihre psychischen Erkrankungen, sie erzählt mir auch von ihren somatischen, also körperlichen Erkrankungen wie chronische Gastritis, Lebensmittelallergien, Asthma und von einer Faktor-5-Mutation, die zu Thrombosen führt. Das hört sich schrecklich an, wenn man diese ganzen Diagnosen von einer jungen Frau hört. Trotzdem schaut sie mich fröhlich und positiv an.

    Seit Januar 2022 ist sie Cannabispatientin. Seit der Therapie mit Medizinalcannabis hat Laura eine bessere Kontrolle über ihre Emotionen. Sie ist ruhiger und entspannter. Ihre Familie und ihr soziales Umfeld stehen der Therapie sehr offen gegenüber. Sie hat keine Kostenübernahme durch die Krankenkasse und muss die Therapie selbst bezahlen.

    Nach diesem Gespräch mit Laura habe ich mal wieder festgestellt, Patientinnen sind KEINE KIFFER AUF REZEPT!
    Die nächste Folge erscheint wie gewohnt in 2 Wochen und ich werde meine Frauenreihe fortführen. Diese Folge wird dann den Abschluss meiner Frauenreihe bilden. Dann sind auch wieder Männer gefragt zu ihrer Therapie mit Medizinalcannabis.

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FOLGE 26 – Petra Dahl: Die Psychologin

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    Es geht weiter mit meiner Frauenreihe. Allerdings ist mein heutiger Gast keine Patientin, sie hat mit vielen Klienten zu tun. Allerdings ist sie keine Anwältin, sondern Petra Dahl ist Psychologin. Um sie zu beschreiben, habe ich auf ihre Website geschaut. Dort fiel mir unter der Rubrik „Über mich“ gleich der erste Absatz auf, der die Überschrift „Mein Weg“ trägt. Dort schreibt sie: „Etwas zu oder über sich selbst zu sagen ist schwierig, auch oder besonders für eine Psychologin. Den Weg zu beschreiben, den ich in meinem Leben gegangen bin erscheint mir einfacher.“ Was für eine schöne Einleitung! Ich habe darüber nachgedacht und festgestellt, ich würde es, glaube ich, genauso machen.

    Als Psychologin hat sie eine langjährige Berufserfahrung und sie ist unglaublich flexibel. Denn sie arbeitet nicht nur im persönlichen Kontakt, sondern auch über die digitalen Medien und per Telefon. Auch vor einem Hausbesuch scheut sie sich nicht. Sie arbeitet flexibel in den Tageszeiten und auch am Wochenende, wenn sie dies für notwendig erachtet.

    Petra Dahl haben schon immer bestimmte Themen fasziniert und eins davon waren Heilpflanzen. So kam sie zu Cannabis. Dadurch konnte sie auch den verkehrspsychologischen Teil ihrer Arbeit mit den Kenntnissen über die Heilpflanze Cannabis verknüpfen. Petra Dahl unterstützt unter anderem als Fachpsychologin für Verkehrspsychologie und Rechtspsychologie viele Patient:innen bei der Vorbereitung auf ihre MPU. Zusätzlich ist sie die Organisatorin der Deutschen Cannabis Akademie, wo sie mit noch vielen anderen die Ausbildung zum zertifizierten Sachverständigen für Cannabis-Medikation (SVCM) betreut.

    Es war ein ausgesprochen interessantes und angenehmes Gespräch, was mir einen spannenden Einblick in einen ganz anderen Bereich ermöglichte. Also unbedingt reinhören in diese Folge des VCA Hanfgesprächs.

    Die Frauenreihe wird wie gewohnt weitergehen und die nächste Folge wird, wie gewohnt in 2 Wochen auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und der Website des VCA erscheinen. In der nächsten Folge unterhalte ich mich wieder mit einer Patientin. In diesem Sinne… Bleiben Sie neugierig!

    Auch heute gilt mein Dank wieder der Avextra Pharma, die mir den technischen Support des Podcast sponsert. Wie schön, dass ihr mich unterstützt und den Patient:innen ermöglicht, die Stimme zu erheben.

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FOLGE 25 – Vanessa: Herz + Schmerz

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    Es geht weiter mit meiner Frauenreihe. Heute spreche ich mit Vanessa. Vor mir sitzt eine fröhliche und lebenslustige junge Frau. Kaum zu glauben, welchen Leidensweg Vanessa hinter sich gebracht hat, bis sie durch Medizinalcannabis wieder diese Lebensfreude zurückerlangen konnte. Vanessa hat durch einen Arbeitsunfall eine Knieverletzung erlitten. Eine OP führte dann leider zu chronischen Knieschmerzen und verschlimmerte das Ganze noch. Da sie zusätzlich eine Herzerkrankung hat, konnte nicht jede leitliniengerechte Schmerztherapie bei ihr eingesetzt werden. Durch die chronischen Schmerzen war es ihr auch nicht mehr möglich, ein normales soziales Leben zu führen oder zu arbeiten. Auch ein Versuch, die Schmerzen mit Dronabinol zu behandeln, führte nicht zum Erfolg. Erst als Vanessa über ein Schmerzseminar einen Arzt kennenlernte, der ihr cannabinoidbasierte Therapiemöglichkeiten aufzeigte, kam es zu einem Durchbruch. Jetzt behandelt sie mit Cannabisblüten und kommt so gut klar, dass sie wieder arbeiten kann. Auch das soziale Leben kann sie wieder in vollen Zügen genießen.

    Also mal wieder ein toller Erfolg durch die Therapie mit Medizinalcannabis! Und auch dieses Gespräch hat gezeigt – Patientinnen sind KEINE KIFFER AUF REZEPT! In diesem Sinne seien Sie gespannt und neugierig auf diese neue Folge des Podcast DAS VCA HANF GESPRÄCH. Wie immer erscheint der Podcast auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und der Website des VCA

    Übrigens…in der nächsten Folge werde ich mich mit einer Verkehrspsychologin unterhalten. Wie immer in 14 Tagen!

    Auch heute gilt mein Dank wieder der Avextra Pharma, die mir den technischen Support des Podcast sponsert. Wie schön, dass ihr mich unterstützt und den Patient:innen ermöglicht, die Stimme zu erheben.

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FOLGE 24 – Dirk Heitepriem über Cannabis Clubs - SPECIAL Teil 2

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    Es ist soweit, der 2. Teil des SPECIALS über die Cannabis Clubs ist da. In dieser Folge des VCA Hanfgesprächs spreche ich mit Dirk Heitepriem.

    Er ist der Vizepräsident des Branchenverband Cannabiswirtschaft (BvCW) und er ist bei der Aurora Deutschland GmbH zuständig für die Außenbeziehungen in Europa. Aurora Deutschland ist einer der drei Anbauer, die in Deutschland Medizinalcannabis anbauen dürfen. Mit ihm lässt es sich natürlich hervorragend über die anstehende Legalisierung von Cannabis fachsimpeln. Wir haben uns über den 1. Schritt der Legalisierung unterhalten, also über die Cannabis Clubs. Bis jetzt ist noch kein endgültiger Gesetzentwurf verabschiedet, also haben wir zusammen in die Glaskugel geschaut.

    In unserem Gespräch haben wir über die Knackpunkte gesprochen, die es noch zu lösen gilt. Es ist und bleibt spannend! In dem Gespräch habe ich von Cannabis Social Clubs gesprochen. In Deutschland wird der soziale Aspekt des gemeinsamen Konsums so nicht umgesetzt werden. Deswegen spricht Herr Prof. Lauterbach von Cannabis Clubs. Man möge mir diesen Fehler nachsehen. Also jetzt unbedingt reinhören!

    Wie immer ein Dankeschön an die Avextra Pharma GmbH, die den technischen Support ermöglicht!

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FOLGE 23 – Arzt Janosch Kratz über CSCs in Spanien - SPECIAL Teil 1

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    Es ist mal wieder soweit, eine neue Folge des VCA Hanfgesprächs ist da! Diesmal ist es ein SPECIAL mit dem Arzt Janosch Kratz. Wir unterhalten uns in diesem Podcast über Cannabis Social Clubs in Spanien. Da Janosch lange Zeit in Spanien gelebt hat und auch noch die dortigen Cannabis Social Clubs als Arzt betreut hat, kennt er sich sehr gut aus und kann mir viel darüber erzählen. Ich weiß so gut wie nichts über solche Clubs und möchte unbedingt mehr darüber erfahren, da die erste Säule der Legalisierung genau das vorsieht. Nämlich Cannabis Clubs und Eigenanbau. Aus diesem Grund interessiert mich, wie diese Clubs in Spanien organisiert sind und ob Deutschland dem Vorbild folgen könnte.

    Es ist eine sehr interessante Folge, die mir einen guten Einblick gegeben hat in die CSCs in Spanien. Allerdings bin ich zu dem Schluss gekommen, dass diese Art der Clubs wohl kein Vorbild für Deutschland sein kann, obwohl ich die Aufklärung und Präventionsarbeit durch Ärzte einen sehr guten Ansatz finde. Diese Art der Betreuung würde ich mir auch in Deutschland wünschen. Was ich als erstes gelernt habe: in Deutschland wird es keine Social Clubs geben, da in den Clubs der Genuss von Cannabis nicht erlaubt werden soll. Also sprechen wir hier nur von Cannabis Clubs! Ich bitte diese Ungenauigkeit zu entschuldigen. Aber jetzt machen Sie sich am besten selbst ein Bild und hören Sie rein in diese spannende Folge des Podcasts…

    Diese Folge ist der erste Teil des SPECIALS zu den CSCs. In dem 2. Teil habe ich mich mit Dirk Heitepriem darüber unterhalten, wie die Clubs wohl in Deutschland aussehen könnten und was es dafür noch alles zu bedenken und zu klären gibt.
    Also unbedingt auch in den Teil 2 reinhören. In diesem Sinne seien Sie gespannt und bleiben Sie neugierig…

    Mein besonderer Dank gilt Avextra Pharma GmbH, die mir einen professionellen technischen Support ermöglichen durch die Firma Audicolab GmbH.

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FOLGE 22 – Renata: PTBS

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    Es geht es weiter mit meiner Frauenreihe. Heute spreche ich mit Renata. Renata ist 37 Jahre jung, verheiratet und sie ist Mama von 3 wunderbaren Jungs. Seit Dez. 2020 ist sie Cannabispatientin. Zu dieser Therapie kam sie durch ihren Mann Atilla. Wer das Hanfgespräch verfolgt, kennt Atilla bereits. Er hat in der Folge 18 mit mir über seine Divertikulitis gesprochen. Aber zurück zu Renata. Sie leidet an einem posttraumatischen Belastungssyndrom, dazu kommen Depressionen und Migräne. Diese spannende Folge zeigt unter anderem, wie wichtig der offene Umgang mit der Therapie mit Cannabis sein kann, gerade wenn man Kinder hat. Renata und Atilla versuchen, durch ihren offenen Umgang eine Entstigmatisierung zu erreichen, was ihnen ganz gut gelingt.

    Renata litt seit ihrer Kindheit an Schlafstörungen. Durch einen Missbrauch wurde ein posttraumatisches Belastungssyndrom bei ihr ausgelöst. Abgekürzt PTBS. Die Folge daraus waren die Schlafstörungen. Schon mit 15 hat sie dann eine Ausbildung in der Gastronomie begonnen, einfach um von zu Hause rauszukommen, wie sie sagt.


    Später kamen zu der PTBS noch Depressionen und Migräne. Mittlerweile hat sie auch noch Verdacht auf einen Morbus Bechterew. Morbus Bechterew ist eine chronisch entzündliche, rheumatische Erkrankung und betrifft vorwiegend die Wirbelsäule. Durch die Therapie mit Medizinalcannabis hat sie ihre Symptome so gut im Griff, dass sie sehr viel machen kann und vor allem für ihre Familie da sein kann, so wie sie es sich wünscht.

    Auch diese Geschichte hat mich wieder sehr berührt und hat mir gezeigt, wie wichtig Cannabis als Therapieform ist.
    Also habe ich auch wieder in dieser Folge festgestellt, dass Patientinnen KEINE KIFFER AUF REZEPT sind.
    Die Frauenreihe wird wie gewohnt weitergehen und die nächste Folge wird, wie gewohnt in 2 Wochen auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und der Website des VCA erscheinen.
    In diesem Sinne…Bleiben Sie neugierig.

    Wie immer ein Dankeschön an die Avextra Pharma GmbH, die den technischen Support ermöglicht!

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FOLGE 21 – Melanie: CIPO

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    Ich habe festgestellt, dass Frauen unterrepräsentiert sind. Was nicht daran liegt, dass sie nicht mit Cannabis behandelt werden, sondern daran, dass sie als Cannabispatientinnen oft nicht so gerne in der Öffentlichkeit stehen möchten. Deshalb habe ich versucht, zu Frauen, die mit Cannabis therapieren, Kontakt aufzunehmen. Und heute möchte ich meine Frauenreihe mit Melanie beginnen. Seit der Therapie mit Medizinalcannabis erfreut sie sich einer unglaublichen und ungeahnten Lebensqualität.

    Melanie hat eine schwere Erkrankung, eine sogenannte chronische intestinale Pseudoobstruktion, abgekürzt nennt man sie CIPO. Die Symptome sind heftige Bauchschmerzen, Stuhl- und Darmluftverhalt, ein stark aufgeblähter Bauch, Übelkeit, Erbrechen, Gewichtsverlust. Jeder Schub einer chronisch intestinalen Pseudoobstruktion bedeutet für sie unvorstellbare Schmerzen, nicht essen können, Übelkeit und Symptome, die so schlimm sind, dass Melanie sie gar nicht näher beschreiben möchte.

    Nachdem sie zusammen mit ihrem Hausarzt eine Therapie mit Blüten begonnen hat, kam der Durchbruch. Melanie geht es seitdem richtig gut. Sie hat ein neues Leben, wie sie sagt. Eine Stigmatisierung als Cannabispatientin erfährt Melanie trotzdem, obwohl jeder sehen müsste, wie gut es ihr dank dieser Therapie geht.


    Was klar festzustellen ist: PATIENTINNEN SIND KEINE KIFFER AUF REZEPT!

    In 2 Wochen spreche ich wieder mit einer Patientin. Es geht also weiter mit der Frauenreihe des VCA Hanfgesprächs.
    In diesem Sinne bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig!

    Wie immer ein Dankeschön an die Avextra Pharma GmbH, die den technischen Support ermöglicht!

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FOLGE 20 – Dr. Vaterrodt: Cannabis in der Geriatrie

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    Heute geht es um die Therapie mit Medizinalcannabis im Alter. Kann Cannabis eine Option in der Geriatrie sein? Dieser Frage werde ich heute nachgehen im Gespräch mit Dr. Thomas Vaterrodt.

    Er ist Neurologe und seit 1997 Chefarzt der Neurologie und Frührehabilitation in den Kliniken Sonnenberg in Saarbrücken. Zusätzlich ist er medizinischer Betreuer von Selbsthilfenetzwerken, unter anderem für die Deutsche Parkinson Vereinigung. Er hat aber auch weitere Qualifikationen in der Rehabilitationsmedizin, Palliativmedizin und Psychotherapie. Im Jahr 2021 gründete er das „Deutsche Zentrum für Medizinal-Cannabis“, abgekürzt DZMC. Das DZMC hat es sich zum Ziel gesetzt, Ärzt:innen, Apotheken, Patient:innen und pharmazeutische Unternehmen auf dem Gebiet der cannabinoidbasierten Therapien umfassend aufzuklären und zu beraten.

    Ich habe ihn zu einem besonderen Thema befragt. Es geht um die Therapie mit Medizinalcannabis im Alter. Ist es überhaupt möglich, in einem Alter von 80 oder noch älter seine Symptome mit Cannabis zu behandeln? Wenn ja, welche Symptome sprechen an auf diese Therapieform? Womit wird therapiert? Wird inhaliert oder gar ein Joint geraucht?

    Aber vorher möchte ich natürlich von Dr. Thomas Vaterrodt wissen, wie er überhaupt zu dieser Therapie mit Cannabis gekommen ist.

    Diese Folge ist unter anderem interessant für Angehörige oder Pflegekräfte, die sich um ältere Patient:innen kümmern. Sie zeigt, dass Medizinalcannabis sehr gut im Alter als Therapeutikum genutzt werden kann und sehr gut auch im hohen Alter vertragen wird.

    Dieses Gespräch zeigt mal wieder, wie hilfreich Cannabis als Medizinform sein kann und wie wichtig es ist, dass sowohl die orale Therapie wie auch die inhalative Therapie weiterhin von den Krankenkassen übernommen wird. Denn PATIENTEN SIND KEINE KIFFER AUF REZEPT.

    Die nächste Folge erscheint wie gewohnt in zwei Wochen auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und unserer Webseite.

    In zwei Wochen werde ich mich mit einer Patientin unterhalten. Ich versuche, ein paar Frauen zu motivieren, mit mir ein Hanfgespräch zu führen, denn ich habe festgestellt, dass Frauen unterrepräsentiert sind. Was nicht daran liegt, dass sie nicht mit Cannabis behandelt werden, sondern eher daran, dass sie oft nicht so gerne in die Öffentlichkeit möchten. Also werde ich mal versuchen, das zu ändern.
    In diesem Sinne…bleiben Sie neugierig!

    Wie immer ein Dankeschön an die Avextra Pharma GmbH, die den technischen Support ermöglicht!

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FOLGE 19 – SPECIAL: Der Fall CBD

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    Eine neue Folge des VCA Hanfgesprächs +++EIN SPECIAL+++ Es ist die Folge 19!
    Worum geht's? Um CBD… Ist CBD wirklich das Wundermittel gegen oder für alles, wie uns die Influencer versprechen? Nein, sicher nicht. Fakt ist, wir kennen das volle Potenzial von CBD noch gar nicht, denn hierfür fehlen uns die Studien. Wofür es aber jetzt schon angewendet wird in der Medizin und was sich so auf dem freikäuflichen Markt tummelt, das erklären uns die Apotheker Alexander Daske und Sven Lobeda.

    Wichtig auch für alle Apothekerinnen und Apotheker, so wie PTAs: Was darf ich denn nun in der Apotheke und was nicht? Welche CBD-Produkte sind im Freiverkauf verkehrsfähig und welche nicht? Schlichtweg, worauf sollte man achten?

    In diesem Sinne…bleiben und seien Sie neugierig!

    Wie immer ein Dankeschön an die Avextra Pharma GmbH, die den technischen Support ermöglicht!

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FOLGE 18 – Atilla: Divertikulitis

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    Worum geht es in dieser Folge?
    Mein heutiger Gast ist Atilla. Er hat seit 2011 eine Divertikulitis, einen Reizdarm und eine Gastritis. Dazu kamen noch Depressionen.

    Atilla ist seit 2 Jahren Cannabispatient. Die ersten Symptome traten 2011 auf. Die Diagnose war eine Divertikulitis, Reizdarm und Gastritis. Das Schlimmste war, dass Atilla irgendwann nicht mehr essen konnte. Selbst Wasser zu trinken, fiel ihm schwer. Er wurde anfangs mit einem Antibiotikum behandelt. Er bekam dann noch andere Medikamente, die aber nie dauerhaft geholfen haben. Die Entzündungen kamen immer wieder. Er war unterernährt und schwach.

    Da er die Wirkung von Cannabis schon von früher kannte aus dem Freizeitkonsum, wusste er, dass medizinischer Cannabis helfen könnte. Dann begann die Suche nach einem Arzt.
    Im September 2020 bekam er durch eine Facebook-Gruppe den entscheidenden Tipp, welcher Arzt ihm Cannabis verschreiben könnte. Er bekam ein Privatrezept von dem Arzt und konnte sich so in der Apotheke Medizinalcannabis besorgen.
    Seit er mit medizinischem Cannabis therapiert hat er wieder zugenommen, er hat kaum noch Schmerzen und die hat er dank Cannabis gut im Griff. Bis heute kämpft er für seine Kostenübernahme durch die Krankenkasse.

    Eine spannende Folge, die zeigt, wie wichtig der offene Umgang mit dieser Therapieform ist. Denn nur durch Offenheit und die Aufklärung des sozialen Umfeldes wird vielleicht Cannabis als Medizin ohne Stigmatisierung der Patient:innen irgendwann als Therapieform allgemein anerkannt werden. Das versuche ich durch diesen Podcast zu unterstützen. Denn Patient:innen sind KEINE KIFFER AUF REZEPT!

    Bleiben Sie dran und vor allem bleiben Sie neugierig.


    Auf Instagram findet man Atilla und seine Frau Renata unter wir_verdampfen_cannabis.

    Wie immer ein Dankeschön an die Avextra Pharma GmbH, die den technischen Support ermöglicht!

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FOLGE 17 – Marc: Patient und Studie ADHS

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    Worum geht es in dieser Folge? Ich spreche heute mit Marc. Er hat ADHS, ist Cannabispatient und bezeichnet sich selbst als Spätdiagnostizierter.. Aber nicht nur das, denn Marc hat auch eine Studie zum Thema ADHS ins Leben gerufen. Hier wurden ADHS-Patienten gezielte Fragen zu ihrem Krankheitsverlauf, der Diagnose und zu der Therapie mit Medizinalcannabis gestellt. Zusätzlich fand ein Telefon-Interview statt, in dem unter anderem Lebenssituation, familiäre Beziehungen und eine mögliche erbliche Vorbelastung in der Familie erfasst wurden. Es wurde die Arbeitsfähigkeit erfragt und mögliche Schwierigkeiten im Arbeitsleben. Wer sich ausführlicher über das Krankheitsbild ADHS informieren möchte, sollte sich die Folge 7 des Hanf Gespräches mit Florian anhören. Da geht es um die Entstehung und Behandlung von ADHS.

    Eine spannende Studie und eine spannende Folge! Das Hanf Gespräch ist zu hören auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und der Website des VCA.
    Auch in dieser Studie habe ich mal wieder festgestellt -PATIENTEN SIND KEINE KIFFER AUF REZEPT! In einer Woche erscheint wieder ein *SPECIAL*
    In diesem Sinne, schenken Sie den Patient*innen Ihr Ohr, und bleiben Sie neugierig.


    Den Link zu der Studie, zum Patientenverband BDCan und zu der Website finden Sie unten.


    https://neuroaktuell.de/2022/09/28/cannabinoide-in-der-behandlung-von-adhs-bei-erwachsenen/
    https://bdcan.de


    Wie immer ein Dankeschön an die Avextra Pharma GmbH, die den technischen Support ermöglicht!

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FOLGE 16 – SPECIAL: Apotheker Alexander Daske – Schmerzen und Palliativmedizin

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    Für den Apotheker Alexander liegt der Fokus darauf, dass die Lebensqualität des chronischen Schmerzpatienten erhöht wird. Hier kommt Cannabis ins Spiel. Diese Therapieform wird oft als sogenannte Add-on-Medikation zu den Opioiden gegeben. Durch Cannabis kann die Toleranzentwicklung der Opioide herabgesetzt werden. Die Therapie mit Medizinalcannabis kann sogar dazu führen, dass die Dosis des Opioids reduziert werden kann.

    Ein weiterer Schwerpunkt ist für Alexander die Palliativmedizin. Hier bekommt er jeden Tag Anrufe von Ärzten oder Angehörigen von Patienten, die händeringend Hilfe benötigen, da ihr Lebensleiden enorm ist. Das Ziel von Alexander ist eine schnellstmögliche Symptomkontrolle für den Patienten zu erreichen, damit er möglichst schnell eine Verbesserung seiner Symptome verspürt und dadurch eine verbesserte Lebensqualität erreicht. Er hat viele Tipps zum Thema unterschiedliche Darreichungsformen von Cannabis.

    Ein wirklich sehr spannendes Thema, bei dem noch viel Entwicklungsarbeit und Forschung zu leisten ist.

    Auch in dieser Folge haben Alexander und ich festgestellt: PATIENTEN SIND KEINE KIFFER AUF REZEPT!
    Schon in der nächsten Woche kommt ein weiteres VCA Hanf Gespräch mit einem Patienten.
    Seien Sie gespannt und bleiben Sie neugierig.

    Wie immer ein Dankeschön an die Avextra Pharma GmbH, die den technischen Support ermöglicht!

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FOLGE 15 – Benjamin: Hirntumor und schweres Hirntrauma

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    Worum geht es in dieser Folge?
    Es geht heute um Benjamin, bei dem im Alter von 12 Jahren ein Hirntumor am Klein- und Stammhirn festgestellt wurde. Der wurde dann in einer Not-OP entfernt. Die Ärzte gaben ihm eine 30 % Überlebenschance mit auf den Weg…

    2 Tage nach der OP bekam er eine Hirnblutung. Danach konnte er nichts mehr selbst. Er war vollständig linksseitig gelähmt, hatte massive Probleme bei Koordination, Konzentration, Sprachverständnis und vieles mehr.

    Innerhalb von 5 Monaten hat er nahezu alle Fähigkeiten wiedererlangt und kämpfte sich so ins Leben zurück. Er konnte wieder in die 7. Realschulklasse zurück und er machte seinen Abschluss. Als wenn das nicht schon genug ist... Benjamin bekam vor 2 Jahren auch noch die Diagnose, dass er einen Hirninfarkt hatte. Jeder Tag könnte tatsächlich sein letzter Tag sein. Trotz alledem wirkt Benjamin so positiv und lebensbejahend.
    Diese wirklich unglaubliche Krankengeschichte müssen Sie hören. Dank der Behandlung mit Medizinalcannabis hat Benjamin seine Schmerzen im Griff und kann sich viel besser konzentrieren. Übrigens hat Benjamin auch einen Instagram-Account unter ben11cann und einen Twitter-Account unter @ben11cann.

    Auch in diesem Gespräch habe ich mal wieder festgestellt: PATIENTEN SIND KEINE KIFFER AUF REZEPT.

    Wie immer ein Dankeschön an die Avextra Pharma GmbH, die den technischen Support ermöglicht!

    Die nächste Folge wird ein Special und erscheint schon in 1.Woche. Ich werde mit einem Apotheker über Medizinalcannabis im chronischen Schmerzbereich, in der Palliativmedizin und über spezielle Rezepturen sprechen.
    In diesem Sinne…bleiben Sie neugierig!

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FOLGE 14 – Arzt Janosch Kratz zum Thema Endometriose

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    +++ACHTUNG+++SPECIAL+++ENDOMETRIOSE+++

    Sind Patienten Kiffer auf Rezept? Oder werden Sie auf den Schwarzmarkt getrieben, weil sie für ihre schwere Erkrankung keine Kostenübernahme von der Krankenkasse bekommen?

    In dieser Folge geht es um Endometriose, es geht also ausschließlich um Patientinnen. Ich spreche heute mit dem Arzt Janosch Kratz, der sich intensiv mit diesem Thema auseinandersetzt.

    Die Endometriose ist eine der häufigsten Unterleibs-Erkrankungen bei Frauen. Bis zu 10 % der Frauen im gebärfähigen Alter leiden darunter. Diese Erkrankung verursacht starke Schmerzen und sie vermindert die Fruchtbarkeit. Bis eine Endometriose als Ursache der Beschwerden festgestellt wird, dauert es oft Jahre. Es sind Symptome wie chronische Schmerzen, Krämpfe, Angst, Unruhe, schlechte Schlafqualität und eine stark reduzierte Lebensqualität. "Bei Cannabis haben wir eine gute Langzeitwirkung" sagt Janosch. Er erklärt - Endometriose ist das Chamäleon der Gynäkologie, da es so viele verschiedene Gesichter hat. Mit Janosch habe ich mal wieder einen interessanten Gast zu einem wichtigen, oft verkannten Thema. Hören Sie unbedingt rein! In der nächsten Folge ist wieder ein Patient zu Gast mit einer unglaublichen Geschichte!

    Wie immer ein Dankeschön an die Avextra Pharma GmbH, die den technischen Support ermöglicht!

    In diesem Sinne...bleiben Sie neugierig!

    Ach, bevor ich es vergesse: PATIENTEN SIND KEINE KIFFER AUF REZEPT!

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FOLGE 13 – Christoph: Epilepsie

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    Sind Patienten Kiffer auf Rezept?

    Für diese Recherche habe ich heute einen besonderen Gast. Er heißt Christoph und ist gerade einmal 25 Jahre alt. Er leidet unter einer generalisierten idiopathischen Epilepsie. Erste Auffälligkeiten zeigten sich schon im Kindergartenalter von 3,5 Jahren. Er war ein sehr ruhiges und zurückgezogenes Kind. Er spielte meistens allein und war ein sogenannter Einzelgänger. Im Kindergarten fiel er durch motorische Schwierigkeiten und eine verzögerte Entwicklung auf. Das zog sich durch bis ins Schulalter. In der Grundschule hatte er starke Lernprobleme und war unkonzentriert. Mit 13 Jahren brach dann seine Epilepsie aus. Seitdem häuften sich die Anfälle und es kam immer wieder zu Krankenhausaufenthalten. Die zahlreichen verschiedenen Epilepsie-Arzneimittel konnten seine Anfälle nicht verringern. Sie führten zu Nebenwirkungen wie starkem Schwindel, Migräne, Müdigkeit und Antriebsschwäche. Aufgrund der starken Nebenwirkungen konnte er seinen Alltag nicht mehr bewältigen.

    Endlich im November 2019 erfuhr Christoph von einem anderen Patienten mit Epilepsie, der austherapiert war, dass ihm Medizinalcannabis hilft und zur Anfallsfreiheit führte. Auch Christoph war austherapiert. Es waren 10 verschiedene Medikationen, die alle nichts bewirkt hatten außer starken Nebenwirkungen. Schließlich fand er einen Arzt, der ihn auf die Therapie mit Medizinalcannabis einstellte. Sein Gesundheitszustand verbesserte sich massiv. Er nimmt ein Antiepileptikum und Cannabis als Add-on. Er ist so gut eingestellt, dass er vollkommen anfallsfrei ist.

    Trotz dieses wahnsinnigen Therapieerfolges kämpft er bis heute für seine Kostenübernahme durch die Krankenkasse. Diese sehr berührende Therapie-Erfolgsgeschichte zeigt mal wieder ganz klar: PATIENTEN SIND KEINE KIFFER AUF REZEPT!

    Wie immer ein Dankeschön an die Avextra Pharma GmbH, die mir den technischen Support ermöglicht!

    Alle 2 Wochen erscheint eine neue Folge. Bleiben Sie dran und schenken Sie den Patient:innen Ihr Ohr.

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FOLGE 12 – Sven Lobeda: Der Apotheker

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    Heute habe ich einen besonderen Gast: Er ist kein Patient. Er ist ein Apotheker mit Leib und Seele und er heißt Sven Lobeda. Für Cannabis als Medizin hat er sich schon in seinem praktischen Jahr als angehender Apotheker interessiert. In der Apotheke, wo er sein PJ gemacht hat, hatte er zu zwei Patienten Kontakt, die eine Ausnahmegenehmigung für Dronabinol, also THC hatten. Das war 2 Jahre vor dem "Cannabis-als-Medizin-Gesetz". Ab 2017 dann hatte er vermehrt Kontakt zu Patient:innen, die mit Cannabisblüten therapiert wurden. Er fand das Thema so spannend, dass er sich intensiv damit beschäftigte - und wer sich intensiv mit etwas beschäftigt, kennt sich natürlich richtig gut aus. In dieser Folge berichtet Sven, was er alles so macht und wie das in seiner Apotheke, in der er als Filialleiter tätig ist, abläuft. Wir haben beide festgestellt: Patient:innen sind KEINE KIFFER AUF REZEPT!

    Seien Sie gespannt und bleiben Sie neugierig!

    Wie immer ein Dankeschön an die Avextra Pharma GmbH, die mir den technischen Support ermöglicht!

    Alle 2 Wochen erscheint eine neue Folge. Bleiben Sie dran und schenken Sie den Patient:innen Ihr Ohr.

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FOLGE 11 – Thorsten: McCune-Albright-Syndrom

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    Sind Patienten Kiffer auf Rezept?

    Für diese Recherche habe ich heute wieder einen besonderen Gast: Er heißt Thorsten Hetfeld und einige unter Ihnen kennen ihn sicher, denn er ist ein begeisterter Aufklärer und Unterstützer von Patient:innen im Bereich Medizinalcannabis. Es ist eine sehr seltene Erkrankung, die mit Knochendeformierungen und sehr starken Schmerzen einhergeht. Ab seinem 18. Lebensjahr durchlief er einen Operationsmarathon, bei dem immer wieder Knochentransplantationen stattfanden. Er nahm viele verschiedenen Medikamente in sehr hohen Dosierungen und hatte dadurch starke Nebenwirkungen. Im Jahr 2015 stieß er auf Cannabis als Therapieform. Er beschäftigte sich daraufhin intensiv mit dem Thema Cannabis und war fasziniert davon, dass wir ein eigenes Cannabinoid-System im Körper haben. Durch seinen großen therapeutischen Eigenerfolg hat er sich seit dieser Zeit mit dem Thema Cannabis als Medizin intensiv beschäftigt. Mittlerweile sagt man ihm nach, dass er sich im Bereich Cannabis als Medizin sehr gut auskennt. Und zwar so gut, dass er Vorträge für Ärzte, Apotheken, die Suchthilfestationen und für Patienten hält.

    Auch in dieser Folge stelle ich mal wieder fest: PATIENTEN SIND KEINE KIFFER AUF REZEPT!

    Alle 2 Wochen erscheint eine neue Folge. Bleiben Sie dran und geben Sie den Patientenstimmen Ihr Ohr. In diesem Sinne, bleiben Sie neugierig!

    Mein Dank geht auch dieses Mal wieder an Avextra Pharma. Das Unternehmen ermöglicht mir den professionellen technischen Support!
    www.cannabis-association.de

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FOLGE 10 – Minyi: Bouchard-Arthrose im Fingergelenk

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    Sind Patienten Kiffer auf Rezept?´

    Für diese Recherche habe ich heute mal wieder einen besonderen Gast.
    Sie heißt Minyi und leidet aufgrund ihrer Fingerarthrose unter chronischen Schmerzen. Minyi ist noch sehr jung, als ohne ersichtlichen Grund ihr Zeigefinger im November 2012 am Mittelgelenk begann anzuschwellen. Da war sie gerade einmal 18. Nach einer Woche wurde es richtig schlimm. Minyi konnte ihren Finger nicht mehr bewegen. Ab da begann ein Arztmarathon auf der Suche nach der richtigen Diagnose. Unterschiedlichste Therapieversuche und eine Operation hatten bis dahin nichts gebracht. Im Oktober 2013 suchte sie einen weiteren Rheumatologen auf, der ein Röntgenbild erstellte. Nachdem bisherige MRT- und Ultraschallaufnahmen unauffällig waren, sieht man nun Knorpeldefekte und einen verengten Gelenkspalt. Die ursprünglich akute Entzündung entwickelte sich zu einer chronischen Arthrose. Eine Operation zum Einsatz eines Kunstgelenks kam für Minyi nicht in Frage. Dank der Therapie mit Medizinalcannabis konnte sie ihr Pharmazie-Studium schaffen und steht jetzt vor dem Staatsexamen. Bald wird Minyi als Apothekerin arbeiten. Wie sie zu der Therapie mit Cannabis kam, wie sie starke Opiate absetzen konnte und was sie sonst noch so macht erfahren Sie in diesem Podcast.

    Auch in diesem Gespräch stelle ich mal wieder fest: Patienten sind keine Kiffer auf Rezept!
    Natürlich habe ich in der nächsten Folge wie immer wieder einen interessanten Gast!
    In diesem Sinne, bleiben Sie neugierig!

    Mein Dank geht an Avextra, die mir den technischen Support des Podcasts ermöglichen.

    Zu Ihrem Studium engagiert sich Minyi auch noch wissenschaftlich journalistisch bei den Kalapa-Kliniken. Die Links auch zu Copeia und dem BDCan finden Sie hier:

    https://www.kalapa-clinic.com/de/author/minyi/
    https://copeia.de/cannabisantrag
    https://bdcan.de

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FOLGE 9 – HAGBARD: AUTISMUS, ADHS, PHOBIE

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    Auch in dieser Folge gehe ich wieder der Frage nach: Sind Patienten Kiffer auf Rezept?
    Für meine Recherche habe ich wieder einen besonderen Gast. Er heißt Hagbard und er hat gleich mehrere Diagnosen. Hagbard ist 34 Jahre alt, er ist verheiratet, beschäftigt sich gerne mit seinem Garten. Wobei er sagt, er plant gerne alles, wühlt aber nicht so gerne in der Erde. Diese Arbeit überlässt er seiner Frau, die den grünen Daumen hat und mit Leidenschaft den Garten gestaltet. Er ist Sozialarbeiter und macht gerade ein duales Studium. Seine Bachelor-Arbeit hat er abgegeben und ist schon gespannt auf das Ergebnis.

    Nun aber zurück zu Hagbards Diagnosen: Hagbard leidet unter ADHS, atypischem Autismus und einer spezifischen isolierten Phobie. Hieran kann man bereits erkennen: Hagbard hat schwere chronische Erkrankungen.

    Dank der Therapie mit Medizinalcannabis kann er am Leben vollumfänglich teilnehmen, arbeiten und studieren. Zusätzlich arbeitet er an der Hochschule Merseburg an einer Datenbank für Cannabis als Medizin. Dieses Projekt wird geleitet von Prof. Dr. Gundula Barsch. Sie sagt, dass davon ausgegangen werden kann, dass ein informelles Wissen durch die Erfahrungsberichte von Patienten vorhanden ist. Diese Erfahrungsberichte können darauf hindeuten, welche pharmakologischen Varietäten von Cannabis sich für bestimmte Symptome und Erkrankungen eignen und welche eher nicht. An dieser Forschungsdatenbank können Patienten mit ihren Erfahrungen mitwirken. Ich werde den Link hierzu in die Shownotes stellen.

    Was ist noch zu Hagbard zu sagen? Das Leben ist wieder lebenswert für ihn geworden dank der Therapie mit Medizinalcannabis.

    Also auch in diesem Gespräch stelle ich mal wieder fest: Patienten sind keine Kiffer auf Rezept!

    Indica Fragebogen Uni Merseburg
    Patientenorganisation

    Mein Dank geht an Avextra, die mir den technischen Support des Podcasts ermöglichen.

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FOLGE 8 – DEMECAN: Der deutsche Anbau

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    Auch in dieser Folge gehe ich mal wieder der Frage nach: Sind Patienten Kiffer auf Rezept?
    Für meine Recherche habe ich mal wieder einen besonderen Gast. Allerdings ist es diesmal kein Patient. Er ist der Geschäftsführer bei DEMECAN. DEMECAN steht für deutsches Medizinal-Cannabis. Es geht um den deutschen Hanfanbau und wie es dazu kam. Ein wirklich spannendes Thema mit Einblicken in den Ablauf, die Ausschreibung und welche Voraussetzungen erfüllt werden mussten, um sich als Kandidat zu qualifizieren. Wohlgemerkt, es geht hier um Medizinalcannabis!

    Fakt ist: DEMECAN baut in einem speziell umgebauten Schlachthof in Ebersbach bei Dresden an. Es gibt dort Hightech-Laborbedingungen. Alles streng gesichert hinter 24 cm Beton und seit 2021 wachsen dort Cannabis-Blüten für die medizinische Anwendung. Rein kommt nur, wer sich mehrfach desinfiziert und sich in Schutzkleidung hüllt. Zusätzlich bekommt man eine Haube, unter der alle Haare versteckt werden müssen und einen Mund-Nasen-Schutz. Also alles komplett anders als in normalen Gewächshäusern, was klar ist, denn es werden ja Arzneimittel hergestellt. Die Gefahr wäre sonst viel zu groß, dass Keime von draußen eingeschleppt werden, welche die Ernte zunichtemachen würden.

    Und deshalb stelle ich mal wieder fest: Patient:innen, die auf Cannabis als Medizin angewiesen sind, weil sie eine schwere Erkrankung haben, SIND KEINE KIFFER AUF REZEPT! Übrigens, in der nächsten Folge werde ich mich wieder mit einem Patienten unterhalten. Verpassen Sie also auch diese Folge nicht, wie immer alle 2 Wochen!

    Vielen Dank Avextra für das Sponsoring! Es ist wirklich eine große Hilfe, dass die Profis von Audiocolap meinen Podcast schneiden und bearbeiten.

    Der Podcast erscheint wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts und der Website des VCA.

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FOLGE 7 – Florian: Thema ADHS

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    Auch in dieser Folge gehe ich der Frage nach: Sind Patienten Kiffer auf Rezept?
    Für diese Recherche habe ich heute wieder einen besonderen Gast. Er heißt Florian und er hat ADHS. Er behandelt seine Erkrankung seit April 2019 mit Medizinal-Cannabis und das seit nun mehr als 3 Jahren mit großem Erfolg, wie er sagt. Ich habe schon in Folge 6 des Podcasts ADHS kurz angesprochen. Wer die Folge noch nicht gehört hat sollte sich dieses interessante Gespräch mit Marco anhören. In der Folge geht es um die chronische Darmerkrankung Morbus Crohn.

    ADHS ist die häufigste psychiatrische Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen. Zwei bis sechs Prozent aller Kinder in Deutschland leiden daran – Jungen deutlich häufiger als Mädchen. Lange dachte man, ADHS sei eine Art „Kinderkrankheit“ und wächst sich aus. Tatsächlich aber leiden auch viele Erwachsene daran, denn nur bei einem Teil der Kinder verschwinden die Symptome mit dem Älterwerden. Rund 60 Prozent haben ein Leben lang mit der Krankheit und ihren Auswirkungen zu kämpfen.

    Unbehandelt kann ADHS lebenslange Folgen haben: Viele Betroffene scheitern bereits am Schulabschluss und haben Schwierigkeiten, eine Arbeit zu finden. Doch ADHS hat nicht nur negative Seiten: Manche Betroffene sind ausgesprochen kreativ und strotzen vor Energie. Gelingt es, diese positiven Eigenschaften in die richtigen Bahnen zu lenken, können Menschen mit ADHS sehr erfolgreich im Beruf – insbesondere in kreativen Bereichen – sein. Problematisch ist, dass ADHS im Erwachsenenalter häufig nicht erkannt wird. Die Symptome bestehen dann schon so lange, dass sie als Teil der Persönlichkeit wahrgenommen werden.

    Dank der Behandlung mit Medizinal-Cannabis kann Florian wieder für seine Familie da sein. Außerdem setzt er sich leidenschaftlich für andere Patientinnen und Patienten mit ADHS ein. Er hilft ihnen bei der Antragsstellung, denn diese Anträge müssen richtig formuliert sein, damit die Krankenkasse bereit ist, die Behandlungskosten mit Medizinal-Cannabis zu übernehmen.

    Auch in dieser Folge werde ich feststellen: Patienten sind keine Kiffer auf Rezept!

    Ganz besonders möchte ich mich bei Avextra Pharma bedanken. Es ist ein biopharmazeutisches Unternehmen für medizinische Cannabis-Produkte. Das Unternehmen ermöglicht mir einen professionellen technischen Support. Also endlich keine Heimarbeit mehr beim Schneiden des Podcasts.

    E-Mail-Adresse von Florian: kontakt@420help.de

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FOLGE 6 – Marco: Thema Morbus Crohn

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    Auch in dieser Folge gehe ich wieder der Frage nach: Sind Patient:innen Kiffer auf Rezept?
    Heute spreche ich mit Marco und es geht um Morbus Crohn. Er hatte schon als Jugendlicher starke Symptome, die er jedoch nie ernst nahm und verdrängt hat. Es kam dann zu massiven Erschöpfungszuständen und Mangelernährung. Nach einem Zusammenbruch hat Marco dann endlich einen Arzt aufgesucht. Während der Studienzeit kam er immer mal wieder in Kontakt mit Cannabis. Klar, wer nicht… Der eine oder die andere kommt ja schon in der Schulzeit in Kontakt mit Cannabis. 2013 bemerkte er dann die therapeutische Wirkung von Cannabis ganz bewusst. Es half ihm schnell bei Symptomen wie Übelkeit und Erbrechen.

    Marco sagt, dass der Erfolg so überwältigend war, dass er kurzerhand von seiner Frau das OK bekam, für ca. eine Woche einen „Reha-Aufenthalt“ in den Niederlanden zu machen. So begann dann seine Odyssee mit der Suche nach einem Arzt, einer Apotheke und der steinige Weg bis zur Kostenübernahme durch die Krankenkasse.

    Dank der Therapie mit Medizinal-Cannabis kann Marco sich um seine Familie kümmern und sogar wieder arbeiten. Er geht übrigens ganz offen mit dieser Therapieform um und hat seinen Arbeitgeber sofort informiert. Als wenn diese schwere chronische Darmerkrankung nicht schon genug wäre: Marco leidet auch noch unter ADHS, was erst viel später festgestellt wurde. Aber auch diese Erkrankung hat er gut im Griff Dank Cannabis. Ein sehr hörenswerte Geschichte.

    Geben Sie Patient:innen Ihr Ohr, ich gebe ihnen eine Stimme. Bleiben Sie neugierig!

    Vielen Dank an die Avextra Pharma GmbH, die mir den professionellen technischen Support ermöglicht hat.

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FOLGE 5 – Rüdiger: Sind Patient:innen Kiffer auf Rezept?

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    Haben Sie schon einmal etwas vom Clusterkopfschmerz gehört?
    Jede Clusterkopfschmerzattacke gleicht einer unerträglich qualvollen Folter. Von der Schläfe über den Sehnerv bis zu den Zahnwurzeln breitet sich der Schmerz auf einer Kopfseite in Wellen aus.

    Mit 20 Jahren erlitt Rüdiger seine erste Clusterkopfschmerzattacke, das war vor 25 Jahren. Er glaubte er müsste sterben. Ohne Vorwarnung überfallen ihn die Clusterkopfschmerzen und erreichen ohne eine wirksame Medikation binnen drei Minuten ihre Schmerzspitze, so intensiv, dass man sich wünscht zu sterben, damit diese Qual endlich ein Ende findet.
    Erst mit der Cannabis-Therapie konnten die Clusterkopfschmerzattacken in Dauer, Intensität und Wiederholung auf ein schmerzerträgliches Maß gesenkt werden. Rüdiger therapiert sowohl mit Extrakten als auch inhalativ mit Blüten. Er konnte alle anderen Medikamente absetzen und er kann trotz dieser chronischen Erkrankung arbeiten. Zu dem Thema Evidenz, der von den Krankenkassen immer wieder gefordert wird, damit die Kosten übernommen werden, sagt er: „Sind erfolgreich therapierte Patienten nicht genug Evidenz?!“

    Patient:innen müssen gesehen werden und ihre Stimme erheben, damit diese Therapieform weiterhin in der Forschung gefördert wird, von Ärzt:innen verschrieben wird und von den Krankenkassen bezahlt wird. Dieser Podcast gibt Patient:innen eine Stimme. Bleiben Sie neugierig!

    Für das Sponsoring des technischen Supports möchte ich mich bei der Eurox Group AG bedanken!

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FOLGE 4 – Special: Selbstgespräch

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    In diesem Special räume ich mit 2 Vorurteilen auf:
    1. Cannabis kommt aus der Drogen- und Kiffer-Szene und
    2. Reggae Musik ist doch Kiffer-Musik!

    Der anderen Frage, ob Patient:innen nur Kiffer auf Rezept sind, werde ich wieder mit dem nächsten Gast in Folge 5 nachgehen. Also dranbleiben!

    Diese Folge gibt Einblicke in die spannende Geschichte des Hanf und warum er plötzlich, obwohl er so erfolgreich war, verbannt wurde. Nicht nur das, er wurde auch zu einer der schlimmsten Drogen erklärt! Das ist tatsächlich eine Story von Machenschaften reicher und profilierungssüchtiger Männer, die im Hintergrund für die Diskreditierung von Cannabis sorgten. Mit eingeschlossen in die Anti-Cannabis-Kampagne wurde auch der Nutzhanf. Warum?? Das erfahren Sie hier. Danach räume ich mal kurz mit dem Vorurteil auf, dass Reggae Kiffer-Musik ist. Also ich mag Reggae und kiffe nicht…aber hören Sie einfach rein, dann wissen Sie auch mehr über die Ursprünge von Reggae. Bleiben Sie neugierig!

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FOLGE 3 – Christian: Sind Patient:innen Kiffer auf Rezept?

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    Ich habe mich mit Christian unterhalten, der an MS, also Multipler Sklerose leidet.
    MS ist eine Autoimmunerkrankung, bei der unser körpereigenes Immunsystem unsere Nervenfasern und Nervenzellen angreift und schädigt. Dadurch kommt es zu einer gestörten Reizweiterleitung von Nerv zu Nerv. Die Symptome sind gerade zu Beginn der Erkrankung sehr vielschichtig. Manche bemerken Sensibilitätsstörungen, so als ob Teile des Körpers „einschlafen“ oder Ameisen kribbelnd über die Haut laufen. Etwa jede:r Dritte berichtet von Sehstörungen. Bei manchen fällt ein Teil des Sehfeldes aus, andere sehen doppelt oder verschwommen. Dann folgen Störungen der Koordination und spastische Lähmungen als weitere typische Symptome. Viele fühlen sich auch matt, sind schneller müde als sonst und können sich nicht so gut konzentrieren.

    Christian wird uns die Geschichte seiner Erkrankung erzählen. Er wird mit Cannabis therapiert und kann dank unterschiedlicher Therapiesäulen, die er gemeinsam mit seinem Arzt zusammengestellt hat, wieder arbeiten. „Man muss sich seinen Arzt zum Verbündeten machen“, sagt Christian. Trotz seiner schweren Erkrankung engagiert sich Christian zusätzlich für andere Cannabis-Patienten. Er unterstützt sie bei der Antragstellung und begleitet die Patienten bei allen Schritten bis zur Kostenübernahme. Zusätzlich führt er viele Gespräche mit ihnen und ist ihnen somit eine große Stütze.

    Medizinal-Cannabis ist kein Wunderheilmittel, aber es kann bei vielen chronischen Erkrankungen als zusätzliche Therapieform helfen und das Leben wieder lebenswerter machen.

    Dieses Gespräch macht es deutlich: PATIENTEN SIND KEINE KIFFER AUF REZEPT!
    Bleiben Sie neugierig!

    Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V. (BDCan)
    Die Hanfapotheke

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FOLGE 2 – Jörg: Sind Patient:innen Kiffer auf Rezept?

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    Heute spreche ich mit Jörg. Er leidet seit über 12 Jahren unter schwersten Depression. Es kamen dann noch unerträgliche Schmerzen hinzu, die seinen ganzen Körper erfassten. Die Verbindung von Seele und Körper wird dabei mehr als deutlich. Er kam morgens nicht mehr aus dem Bett, er konnte kaum die Treppe runtergehen. Jörg sagt „das ganze Leben war sehr, sehr mühsam“. 12 Jahre lang hat er sämtliche Therapien durchlaufen, nahm sämtliche Medikamente, die für die Depressionen und die Schmerzen zur Verfügung standen – nichts half. Sogar eine Elektrokrampftherapie* wurde bei Jörg versucht, aber auch die führte zu keiner Besserung. Er hat aber nie aufgegeben und immer daran geglaubt, dass er etwas finden wird, was ihm hilft.

    Da stieß er im Internet auf die Therapie mit Medizinal-Cannabis. Er fing an sich intensiv mit diesem Thema zu beschäftigen. Unterstützung fand er durch Christian, der selbst Cannabis-Patient ist. Jörg hatte vor seiner Therapie noch nie Kontakt zu Cannabis gehabt. Nach seiner intensiven Recherche zum Thema Cannabis als Medizin hat er diese Therapieform als seine letzte Chance gesehen. Jörg sagt “ als ich mich 2017 mit Medizinal-Cannabis beschäftigt habe, hat es irgendwie Klick gemacht, es fühlte sich gut an“. Gut vorbereitet und mit Unterlagen im Gepäck ging er zu seinem Hausarzt. Dieser kannte natürlich den langen Leidensweg von Jörg und stand der Therapie mit Cannabis offen gegenüber. „Klar, machen wir“ sagte er. Sein Psychiater stand der Sache erst einmal skeptisch gegenüber. Nachdem der allerdings gesehen hat, dass Jörg unter der Therapie mit Cannabis alle weiteren Medikamente absetzen konnte, war er sehr überrascht und öffnete sich daraufhin auch gegenüber dieser Therapieform.

    Die Kostenübernahme durch die Krankenkasse wurde erst abgelehnt. Trotzdem hat Jörg weitergekämpft, bis es dann schließlich zu der Kostenübernahme kam. „Dank der Therapie mit Cannabis bin ich viel agiler geworden, ich kann wieder am Leben teilnehmen und Lebensfreude empfinden“. „Ich kann mich wieder selber spüren“.

    Dieses Gespräch hat wieder gezeigt: Patient:innen sind KEINE KIFFER AUF REZEPT!
    Jörg sieht Chancen in der Legalisierung, aber es birgt auch Gefahren für Patient:innen…Bleiben Sie neugierig und hören Sie rein!

    *Die Elektrokrampftherapie (EKT) ist eine Behandlung, die in der Regel nur bei Patienten mit schwerer oder chronischer Depression eingesetzt wird, falls medikamentöse und psychotherapeutische Behandlungen nicht ausreichend wirken. Sie gilt als mit Abstand wirksamstes Therapieverfahren bei wahnhaften und therapieresistenten Depressionen.

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FOLGE 1 – Daniela: Sind Patient:innen Kiffer auf Rezept?

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    Heute spreche ich mit Daniela. Sie hatte 2013 eine Krebserkrankung und litt unter einem Tumor in der Nasennebenhöhle. Als Folge dieser Erkrankung und der Krebstherapie litt sie unter starken Schmerzen und Migräne. Gegen die chronischen Schmerzen musste sie so viele Schmerzmittel einnehmen, dass Sie zusätzlich einen Schmerzmittel induzierten Schmerz bekam. Dieser kann entstehen, wenn man über lange Zeiträume hohe Schmerzmittelkonzentrationen zu sich nehmen muss.

    Durch ihren Lebensgefährten kam sie auf Cannabis als Medizin. Bis zu diesem Zeitpunkt kannte sie Cannabis nur als Droge, die man sich auf dem Schwarzmarkt organisiert. Sie informierte sich über Medizinal-Cannabis und hoffte, dass diese Therapieform ihr helfen könnte. Durch einen Tipp ihrer Apothekerin fand sie Hilfe in der Schmerzambulanz der medizinischen Hochschule Hannover. Sie sagt: „Der Vorteil meiner schweren Krebserkrankung und den Folgen der Erkrankung war, dass mein Kostenübernahmeantrag bei der Krankenkasse sofort genehmigt wurde.“

    In der Legalisierung von Cannabis sieht sie Gefahren für die Kostenübernahme von Blüten. „Ich habe Angst, dass ich irgendwann meine medizinisch verordneten Blüten im Lizenzshop holen muss.“
    Dieses Gespräch zeigt: Patienten sind KEINE KIFFER AUF REZEPT!

    Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V. (BDCan)

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Trailer: Kiffen auf Rezept … das ist doch super!

Dieser Podcast beschäftigt sich mit dem Thema Medizinal-Cannabis und gibt Patient:innen eine Stimme.

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    Alle zwei Wochen gibt es ein neues Interview mit Betroffenen. Aber auch Ärzt:innen sollen hier zu Wort kommen, genauso wie Apotheken.

    Cannabis ist kein Wundermittel, aber es kann für schwerkranke Patient:innen die letzte Rettung sein.

    Hier erfahren Sie alles über die langen Leidenswege und die Geschichte der Patient:innen. Durch die Therapie mit Cannabis wird die Lebensqualität maßgeblich verbessert und das Leben wieder lebenswert. Trotzdem kommt es immer wieder zu Stigmatisierungen: Bleiben Sie neugierig! Ihre Dr. Christiane Neubaur.

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Dr. Christiane Neubaur

Dr. Christiane Neubaur

Interviews mit Patient:innen, Ärzt:innen und Apotheker:innen zum Thema Cannabis in der Medizin.

Ich bin Apothekerin und Geschäftsführerin des Verbandes der Cannabis versorgenden Apotheken. In diesem Podcast sollen vor allem Patient:innen eine Stimme bekommen und von ihren Therapieerfahrungen mit medizinischem Cannabis berichten. Zusätzlich sollen hier die Erfahrungen von Ärzt:innen und Apotheker:innen mit einfließen. Vor welchen Herausforderungen stehen sie?